Museen in der Umgebung

MUSEUM DER LANDSCHAFT EIDERSTEDT

MUSEUM DER LANDSCHAFT EIDERSTEDT
Eiderstedter Heimatmuseum
ÖFFNUNGSZEITEN:
Das Museum ist bis Ende Januar geschlossen.
Die frühgeschichtliche Ausstellung wird neu gestaltet.
EINTRITT:
Erwachsene mit/ohne Gästekarte: 2,50 Euro/4,00 Euro
Kinder: 1,00 Euro – Gruppen: jede Person 2,50 Euro
Eiderstedter Heimatmuseum
25826 ST. PETER-ORDING
Olsdorfer Str. 6
Telefon: 04863 / 1226
Fax: 04863 / 703337
E-Mail: info@museum-landschaft-eiderstedt.de
Das Museum liegt direkt neben der Kirche im Ortsteil Dorf.
Kostenloses Parken ist auf dem 2 Minuten entfernten Marktplatz möglich.
www.museum-landschaft-eiderstedt.de

Schiffahrtsmuseum Husum – Nordfriesland

Wer sich für die nordfriesische Seefahrts- und Fischereigeschichte interessiert, ist hier genau richtig. Das Schiffahrtsmuseum bietet jedem Besucher, ob jung oder alt, einen historischen Überblick über den Walfang, die Husumer Wattenfischerei und den Stahlschiffbau der Küstenregion. Das 1987 gegründete Museum befaßt sich zudem mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Seefahrer und ihrer Familien. Im Besitz des Museums befinden sich sehenswerte Exponate, wie z.B. Modelle, Anker und Rettungsboote, die sich im Innenhof befinden. Das wertvollste Stück ist allerdings das „Uelvesbüller Wrack“, ein mittelalterlicher Lastensegler aus Eiderstedt, das in jahrelanger Kleinarbeit rekonstruiert wurde.
Schiffahrtsmuseum Nordfriesland Öffnungszeiten:
Ganzjährig täglich 10 – 17 Uhr
Am Zingel 15, (Ende Binnenhafen), 25813 Husum
Tel.: ( 04841 ) 5257
www.schiffahrtsmuseum-nf.de

Theodor-Storm-Haus

Beschreitet man in Husum die Wasserreihe, erlebt man ein Stück Zeitgeschichte. Vorbei an Speichern, kleinen Wohnhäusern und alten Kaufmannshäusern, kommt man zu dem wohl bekanntesten Alt-Husumer Bürgerhaus, dem Theodor-Storm-Haus Theodor Storm lebte hier von 1866 bis 1880 und lies sich zu einer Reihe von Geschichten, Novellen und Erzählungen inspirieren. Das Haus wurde Weitgehend originalgetreu rekonstruiert und bietet die Möglichkeit ein intensives Bild von Theodor Storm zu erhalten. Weiterhin ist hier der Sitz der Theodor-Storm-Gesellschaft und ein umfangreiches Archiv, daß Storminteressierte sehr viel Überraschungen bietet.
Öffnungszeiten:
April – Oktober Di.-Fr. 10 – 12 u. 14 – 17 Uhr
Mo., Sa. U. So. 14 – 17 Uhr
November – März Di., Do. u. Sa. 14 – 17 Uhr
Wasserreihe 31, 25813 Husum
Tel.: ( 04841 ) 666270
http://www.storm-gesellschaft.de/museum.html

Schloß vor Husum

Eines der beeindruckensten Bauwerke Husums ist das Husumer Schloß, welches durch den Schloßpark umgeben ist, der seinen Bekanntheitsgrad der Krokusblüte verdankt. 1577 bis 1582 wurde das niedeerländische Renaissanceschloß durch Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf erbaut und wurde zum Sitz der Hofleute. Nach seinem Tode residierte seine Gemahlin, Herzogin Augusta, noch einige Jahrzehnte in dem Schloß. Ursprünglich als Nebenresidenz der Gottorfer Herzöge gedacht, wurde das Schloß voor Husum zu einem Witwensitz. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Bausubstanz des Schlosses zunehmend gelitten, wurde aaber in den siebziger Jahren durch lange Restaurierungsarbeiten wiederhergestellt. Somit kann das Schloß vor Husum in seiner ursprünglichen Gestalt bewundert und besichtigt werden. Besonders interessant ist die wiederhergestellte Schloßkapelle und die berühmten Sandstein- und Alarbasterkamine von Henni Heidtrider, die er um 1614 schuf. Unteranderem finden im Schloß die jährlichen „Pole-Poppenspäler-Tage“ und das Festival „Raritäten der Musik“ statt.
Schloß vor Husum Öffnungszeiten:
April – Oktober Di.-So. 11 – 17 Uhr
Schloß vor Husum, 25813 Husum
Tel.: ( 04841 ) 8973-130
http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_vor_Husum

Ludwig-Nissen-Haus Husum

Der Deutsch-Amerikaner Ludwig Nissen (1855-1924) spendete das Museum 1924 der Stadt Husum. Es soll die Möglichkeit bieten sich mit der Kultur und den Besonderheiten der Küstenlandschaft auseinanderzusetzen, um ein umfassendes Bild dieser Region zu erhalten. Das Angebot reicht hierbei von Kunst- und Gemäldesammlungen bis hin zu zentralen Themen, wie z.B. Volkskunde, Küstengeologie, Deichbau oder Küstenschutzmaßnahmen in Nordfriesland. Um sich mit der Thematik besser auseinanderzusetzen, helfen dem Besucher hierbei zahlreiche Präparate, Dioramen, Modelle, Fundstücke und Fotos.
Ludwig-Nissen-Haus Öffnungszeiten:
April – Oktober
täglich 10 – 17 Uhr
Nov. – März täglich 10 – 16 Uhr
außer Sonnabends und Montags
Herzog-Adolf-Str. 25 (am Bahnhof), 25813 Husum
Tel.: ( 04841 ) 2545
Parkplatz am Haus, schwellenfreier Zugang,
Fahrstuhl vorhanden.
www.nissenhaus.de

Ostenfelder Bauernhaus

Der Husumer Heimatforscher und Lehrer Magnus Voß gründete 1899 das erste Freilichtmuseum Deutschlands, das Ostenfelder Bauernhaus. Ursprünglich befand sich das um 1650 erbaute Haus in Ostenfeld, wurde jedoch abgetragen und neu errichtet, um den Aufkauf eines ausländischen Museums zu entgehen. Magnus Voß wollte damit einer der bedeutensten Hallenhäuser der niedersächsischen Baukunst erhalten. Um das ländliche Leben des vorigen Jahrhunderts und die damalige Volkskunst als Anschauungsobjekt zu erhalten. Zu bewundern sind hier reichverzierte Möbel, Wandvertäfelungen im Festraum und zahlreiches Hausgerät, welches das dörfliche Leben interessant und originalgetreu dokumentiert.
Freilichtmuseum Ostenfelder Bauernhaus Öffnungszeiten:
April – Oktober
Di.-So. 10 – 12 Uhr 14 – 17 Uhr
Nordhusumer Str. 13, 25813 Husum
Tel.: ( 04841 ) 4334
Ostenfelder Bauernhaus

Nolde Museum Seebüll

Das heutige Museum war einst Emil Noldes Wohnhaus. 1927 hat es der Künstler selbst entworfen. Burgartig mit schmalen Fenstern und flachem Dach erhebt sich das Gebäude selbstbewußt aus der flachen Landschaft. Mit seiner gradlinigen Form erinnert es an die Architektur des Bauhauses der 20er Jahre. Nolde hat bewußt den architektonischen Kontrast zu den geduckten, mit Reet gedeckten Friesengehöften in der Umgebung gewählt.
Die original möblierten Wohnräume im Erdgeschoß sind von außen einzusehen und folgen in ihrer Ausrichtung dem Lauf der Sonne. Zu Noldes Lebzeiten bot jedes Fenster einen herrlichen Blick in den Garten. Im Erdgeschoss befand sich auch Noldes Atelier. Heute werden hier seine religiösen Bilder ausgestellt. Direkt über dem Atelier liegt der Bildersaal. Die ehemaligen Wohnräume in der ersten Etage sind zu Kabinetten für Noldes graphische Arbeiten umgebaut worden.
(Text: Nolde Stiftung Seebüll)
Nolde Stiftung Seebüll, 25927 Neukirchen
Telefon +49 (0)4664-98 39 30, Telefax +49 (0)4664-1475
info@nolde-stiftung.de
Öffnungszeiten Nolde Stiftung Seebüll
Täglich 4. März bis 30. November 10 – 18 Uhr
Eintrittspreise Nolde Stiftung Seebüll
Erwachsene: € 8.00, Schüler & Studenten: € 3.00, Jahreskarte: € 50.00
www.nolde-stiftung.de

Schloß Gottorf

Das Landesmuseum in Schleswig zeigt unter anderem die Ausgrabungen aus Haitabu. Die Wikinger unterhielten dort eine Handels – Niederlassung. Ein altes Schiff, eine Moorleiche und viele Teile des täglichen Lebens runden diese Sammlung ab. Im Landesmuseum im Schloß Gottorf kann man sich tagelang aufhalten, man wird immer etwas Neues, Interessantes entdecken.
Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf – Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Schleswig
Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Schloß Gottorf
D-24837 Schleswig
Tel.: 04621/8130 oder 813222 (Information) Fax: 04621/813555
E-Mail: info@schloss-gottorf.de
www.schloss-gottorf.de
Stiftungsvorstand: Prof. Dr. Herwig Guratzsch
Projektleitung: Dr. Ulrich Schneider